4.3.1 Land- und Forstwirtschaft

4.3.2 Industrie

Einleitung

Karten

Arbeitsmaterialien

Didaktik



Quelle und Bearbeiter

Quellenverzeichnis

Lehrplan Volksschule,
Sachunterricht:
https://bildung.bmbwf.gv.at/schulen/unterricht/lp/lp_vs_7_su_14051.pdf?61ec03

Lehrplan Geographie und Wirtschaftskunde, AHS Unterstufe/NMS:

https://bildung.bmbwf.gv.at/schulen/unterricht/lp/ahs9_784.pdf?61ebyf

Lehrplan Geographie
und Wirtschaftskunde, AHS Oberstufe:
https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10008568

Lehrpläne BHS (HLW
und Tourismusschulen, HAK, HTL, BAfEP):

https://www.abc.berufsbildendeschulen.at/downloads/?kategorie=24

Autorinnen und Autoren

Lehrplanbezüge:
Mag. Michael Lieb

Mögliche Lernziele:
Mag. Michael Lieb


Didaktik

Die formulierten Lehrplanbezüge versuchen das jeweilige
Thema mit verschiedenen Lehrplaninhalten bzw. Lehrplanforderungen zu
verknüpfen. Die möglichen Lernziele, welche mittels des Themas des Schulatlas erreicht
werden sollen bzw. können, orientieren sich an den, in den Lehrplänen
enthaltenen, Lerninhalten bzw. -zielen.  Wichtig zu beachten ist dabei, dass die
alleinige Bearbeitung der Themen und Arbeitsmaterialen des Schulatlas
Steiermark, die Erreichung der Lernziele nicht garantieren kann. Eine
Einbettung dieser in eine umfassendere, sinnvolle sowie zielorientierte Unterrichtsvorbereitung
ist dafür notwendig.

Lehrplanbezüge und Lernziele für die „Grundstufe“ sind immer
auf den Sachunterricht ausgelegt. Jene der „Sekundarstufe I“ beziehen sich auf
AHS bzw. NMS – Lehrpläne. „Sekundarstufe II“ ist nur auf AHS bezogen. Bei
Lehrplanbezügen der BHS-Schulformen, sofern nichts in Klammer zusätzlich angemerkt
ist, sind folgende Fächer gemeint: HLW und Tourismusschulen = Globalwirtschaft,
Wirtschaftsgeografie und Volkswirtschaft; HAK = Geografie
(Wirtschaftsgeografie); HTL= Geografie, Geschichte und Politische Bildung;
BAfEP = Geografie und Wirtschaftskunde.

Lehrplanforderungen Grundstufe II

Erfahrungs- und Lernbereich Raum
Räume erschließen, dabei grundlegende geographische Einsichten und Informationen gewinnen

  • Übersichten über die Lage einzelner Landschaften erarbeiten (Orte, Flüsse, Gebirge, Verkehrswege) und dabei Verständnis für Zusammenhänge anbahnen (zB Landschaft, Siedlung, Wirtschaft)
  • Das Beziehungs- und Wirkungsgefüge von Mensch und Landschaft an einem Beispiel (zentrale Lage – Verkehrsknoten – Industrie, schöne Landschaft – Fremdenverkehrszentrum) verstehen lernen
  • Übersicht über das eigene Bundesland gewinnen (beispielhaft über Verkehrswege, politische Bezirke, Wirtschaft und Kultur sprechen)

Lehrplanforderungen Sekundarstufe I – Geographie und Wirtschaftskunde

1. Klasse
Wie Menschen Rohstoffe und Energie gewinnen und nutzen:

  • Erkennen, wie Rohstoffe und Nutzenergie gewonnen und zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern gebracht werden.
  • Einsehen, dass Rohstoffe und Energieträger auf der Erde ungleichmäßig verteilt und begrenzt vorhanden sind und dass ihre Nutzung oft die Umwelt belastet.

2. Klasse
Gütererzeugung in gewerblichen und industriellen Betrieben:

  • Erkennen, dass unterschiedliche Gründe die Standortwahl für einen Betrieb beeinflussen.
  • Erkennen, wie Güter in Betrieben verschiedener Art und Größe in unterschiedlichen Organisationsformen erzeugt werden.
  • Erfassen der Auswirkungen von Betrieben und Produktionsprozessen auf die Umwelt.
  • Verstehen, dass verschiedene Tätigkeiten in der Wirtschaft unterschiedliche Kenntnisse und Fähigkeiten voraussetzen.

3. Klasse
Gestaltung des Lebensraums durch die Menschen:

  • Erfassen der Zusammenhänge von Wirtschaftsweise und Landnutzung

4. Klasse
Zentren und Peripherien in der Weltwirtschaft:

  • Entwicklungsunterschiede zwischen Regionen wahrnehmen und Erklärungsansätze für deren Ursachen untersuchen.

Lehrplanforderungen Sekundarstufe II – Geographie und Wirtschaftskunde

5. Klasse (1. und 2. Semester)
Die soziale, ökonomisch und ökologisch begrenzte Welt
Nutzungskonflikte an regionalen Beispielen reflektieren

  • Tragfähigkeit der Einen Welt zukunftsorientiert reflektieren

6. Klasse
3. Semester – Kompetenzmodul 3
Vielfalt und Einheit – Das neue Europa
Außerwert-und Inwertsetzung von Produktionsgebieten beurteilen

  •   Strukturen und Wandel landwirtschaftlicher und industrieller Produktionsbedingungen in Europa vergleichen

7. Klasse
5. Semester – Kompetenzmodul 5
Österreich – Raum – Gesellschaft – Wirtschaft
Wirtschaftsstandort Österreich beurteilen

  • Vor-und Nachteile des Wirtschaftsstandortes Österreich aus unterschiedlicher Sicht erarbeiten und mit anderen Staaten vergleichen 
  • Entstehung regionaler Disparitäten analysieren 
  • Auswirkungen regionaler Disparitäten auf das Alltagsleben und die Wirtschaft erläutern
  • Lebensqualität in Österreich diskutieren 
  • WIKU: Industrie und Dienstleistung als wesentliche Basis der Wertschöpfung beschreiben und ihre jetzigen bzw. zukünftigen vernetzten Problemfelder beurteilen

6. Semester – Kompetenzmodul 6
Österreich – Raum – Gesellschaft – Wirtschaft
Unternehmen und Berufsfelder analysieren

  • Eigene Möglichkeiten der Wahl von Bildungswegen und Beruf reflektieren 
  • WIKU: Betriebliche Kennzahlen interpretieren 

Lehrplanforderungen BHS

HAK:
II. Jahrgang
4. Semester – Kompetenzmodul 4
Wirtschafts- und Lebensraum Österreich:

  • Naturräumliche Nutzungspotenziale, Wirtschaftsstandort

HLW und Tourismusschulen:
V. Jahrgang:
10. Semester:
Österreich:

  • Wirtschaftsregionen und Wirtschaftssektoren (Landwirtschaft, Industrie, Dienstleistungen, Tourismus, Energie, Verkehr).

HTL:
Kompetenzbereich „Volkswirtschaftliche Grundlagen“:
III. Jahrgang:

  • Wichtige Wirtschaftsräume und deren Bedeutung; Wirtschaftsstandorte und -räume im Spannungsfeld; regionale Disparitäten

BAfEP:
IV. Jahrgang:
7. Semester (Kompetenzmodul 7):
Bereich „Ökonomie“:

  • Europa: Entwicklungen, ausgewählte Wirtschaftssektoren und -regionen, regionale Disparitäten

Die Schülerinnen und Schüler können:

  • das Beziehungs- und Wirkungsgefüge von Mensch und Landschaft an einem Beispiel (zentrale Lage – Verkehrsknoten – Industrie) erklären. (Grundstufe II)
  • die Gewinnung von Rohstoffen, die Verarbeitung sowie den Transport zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern beschreiben. (Sekundarstufe I – Geographie und Wirtschaftskunde)
  • die Zusammenhänge von Wirtschaftsweise und Landnutzung anhand des steirischen Kohlewesens erklären. (Sekundarstufe I – Geographie und Wirtschaftskunde)
  • die Auswirkungen von Betrieben und Produktionsprozessen auf die Umwelt erörtern. (Sekundarstufe I – Geographie und Wirtschaftskunde)
  • Entwicklungsunterschiede zwischen Regionen wahrnehmen und Erklärungsansätze für deren Ursachen exemplarisch untersuchen. (Sekundarstufe I – Geographie und Wirtschaftskunde)
  • Strukturen und Wandel industrieller Produktionsbedingungen in Europa exemplarisch anhand der Steiermark vergleichen. (Sekundarstufe II – Geographie und Wirtschaftskunde)
  • industrielle Gegebenheiten und Persistenten, exemplarisch die steirische Industrie, als Chance der Regionalentwicklung diskutieren. (Sekundarstufe II – Geographie und Wirtschaftskunde)
  • Vor-und Nachteile des Wirtschaftsstandortes Österreich aus unterschiedlicher Sicht erarbeiten und mit anderen Staaten vergleichen. (Sekundarstufe II – Geographie und Wirtschaftskunde)
  • den Wirtschaftsstandort Österreichs und seine regionale Differenzierung mit Fokus auf die Steiermark erklären. (HAK)
  • die Wirtschaftssektoren Österreichs, exemplarisch für den industriellen Sektor, die steirische Industrie bewerten. (HLW und Tourismusschulen)
  • Veränderungsprozesse der Wirtschaftsräume und deren wirtschaftliche, soziale und ökologische Auswirkungen beurteilen. (HTL)
  • regionale Disparitäten und ihre Folgen, exemplarisch anhand der steirischen Industriestandorte, analysieren. (BAfEP)

In der Steiermark ist die Industrie traditionellerweise ein zentraler Faktor in der Wertschöpfung. Daneben sind auch die naturräumlichen Gegebenheiten, wie etwa sauberes Wasser und reine Luft, im Bundesland wichtig, sowohl im Tourismus als auch für die Bewohner. Die Umweltstandards sind in Österreich sehr hoch, dennoch sind Industrie und Umwelt eine spannungsgeladene Beziehung. Die Karten leisten einen Beitrag um Umweltfragen zu beantworten.