2.1.3 Die Steiermark in der Kupferzeit/Spätneolithikum

2.1.3 Die Steiermark in der Kupferzeit/Spätneolithikum

Einleitung

In der Kupferzeit oder dem Spätneolithikum (4 300 – 2 500 v. Chr.) beginnen sich gesellschaftliche Veränderungen abzuzeichnen, die, ausgehend von der rein bäuerlich orientierten Lebensform des Früh- und Mittelneolithikums, zu einer Aufteilung der Bevölkerung in spezialisiertere Gruppen führte. Der Auslöser dieses Prozesses war eine technische Errungenschaft, die es ermöglichte Werkzeuge und Waffen aus Kupfer herzustellen. Diese Entwicklung nahm im anatolischen und kaukasischen Raum ihren Ausgang, wo bereits seit dem 6. Jahrtausend v. Chr. Kupfererze verarbeitet wurden. Von dort aus gelangte die Kenntnis über das technische Know-how der Kupfermetallurgie aufgrund von Handelsverbindungen, der Suche nach neuen Lagerstätten und Zuwanderungen schließlich über den Balkan in den Alpenraum. Die Verarbeitung von Kupfer und der für die Steiermark erst ab der Bronzezeit nachweisbare Abbau von Kupfer führten schließlich zur Herausbildung von neuen Tätigkeitsfeldern und „Berufen“, wie Metallhandwerkern und Bergleuten sowie der Entstehung einer waffentragenden Elite.

Eine weitere bedeutende Innovation, vierrädrige wahrscheinlich von Ochsen gezogene Wägen aus Holz, sind ebenfalls ab der Kupferzeit in Mitteleuropa nachzuweisen.

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Frühe Kupferzeit (4 300 – 3 500 v. Chr.)
Lasinja Kultur (4 300 – 3 900 v. Chr.)
Retz-Gajary Kultur und Mondsee-Kultur (3 900 – 3 500 v. Chr.)
Mittlere Kupferzeit (3 500 – 3 000 v. Chr.)
Badener Kultur (3 500 – 3 000 v. Chr.)
Chamer Kultur (3 200 – 2 700 v. Chr.)
Späte Kupferzeit (3 000 – 2 300 v. Chr.)
Vučedol-Kultur (3 000 – 2 400 v. Chr.)
Somogyvár-Vinkovci-Kultur (2 500 – 2 300 v. Chr.)
Glockenbecherkultur (2 600 – 2 300 v. Chr.)

„Ötzi“, einer der berühmtesten und am besten untersuchten Menschen der Urgeschichte lebte in der Kupferzeit. Nach mehr als 5 000 Jahren kann er uns noch einiges über das Leben in den Gebirgsregionen berichten. Die 1991 in den Ötztaler Alpen (Südtirol) gefundene Gletschermumie, deren Todeszeitpunkt mit zwischen 3 359 und 3 105 v. Chr. angegeben wird, trug Kleidung aus Tierfellen und war unter anderem mit einem Bogen aus Eibenholz, Pfeilen mit Feuersteinspitzen, einem geschäfteten Kupferbeil und einem Dolch aus Feuerstein ausgestattet. Die Untersuchung seines Mageninhaltes ergab, dass er nicht lange vor seinem Tod Getreide (Einkorn), Hirsch- und Steinbockfleisch sowie sehr viel Fett zu sich genommen hat, um genügend Energie für seine Wanderung ins Gebirge zu tanken.

Einfache Schmuckstücke aus Kupfer sind in Vorderasien bereits ab dem 9. Jahrtausend v. Chr. nachzuweisen. Das Ausgangsmaterial für diese Produkte ist jedoch gediegenes, wahrscheinlich als Oberflächenfund gewonnenes Kupfer. Erst ab dem 6. Jahrtausend v. Chr.  sind im Kaukasusgebiet und in Anatolien erste Hinweise auf eine metallurgische Verarbeitung des Rohstoffes zu fassen. Das mit den komplexen Arbeitsprozessen verbundene notwendige Wissen war naturgemäß nur wenigen Personen zugänglich und zog die Herausbildung von hervorgehobenen, spezialisierten Gruppen nach sich. Diese waren in der Lage Waffen und Werkzeuge aus Metall herzustellen, die die Effizienz und Durchschlagskraft der zuvor üblichen Steingeräte bei weitem übertrafen. Somit gelangten sie nicht nur in Besitz von innovativem Wissen, sondern auch von prestigeträchtigen und wertvollen Gegenständen. Daher bildeten die technischen Veränderungen die Initialzündung für einen tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel, der in der frühen Kupferzeit seinen Ausgang nahm. Dieser spiegelt sich vor allem in den Grabbeigaben, die den sozialen Status der jeweiligen Bestatteten deutlich sichtbar machen. Vermutlich waren die komplexen metallurgischen Prozesse auch mit kultischen bzw. rituellen Vorstellungen und Handlungen verbunden, die die ausführenden Personen in den Rang von „Priestern“ erhoben. 

Erst im 5. Jahrtausend erreicht die Kupfermetallurgie Südosteuropa, wo die zahlreichen und ergiebigen Lagerstätten die Entstehung einer florierenden Kupferproduktion forcierten. Die dort erzeugten Produkte gelangten als Exportwaren (vor allem Kupferäxte) auch nach Mitteleuropa. Spätestens jedoch ab dem Beginn des 4. Jahrtausends v. Chr. lassen sich Kenntnis und Anwendung von Kupfermetallurgie auch im Südostalpenraum häufig im Fundspektrum von Siedlungen nachweisen (Schmelztiegelbruchstücke, Kupferschlacken, Gusstiegel). 

Die ältesten Nachweise von Kupfermetallurgie in Österreich stammen bislang vom Bisamberg bei Wien. Dort wurde ein Gusstiegelbruchstück aus Ton mit Kupferresten geborgen, das an den Beginn des letzten Viertels des 5. Jahrtausends v. Chr. zu stellen ist. Im Bereich der heutigen Steiermark sind die frühesten Belege von Kupfermetallurgie in kupferzeitlichen Höhensiedlungen (Kanzelkogel bei Graz, St. Johann und Paul in Graz, Lethkogel bei Stainz, Wartenstein bei Ligist, Wildoner Schlossberg, Noiberg bei St. Magdalena am Lemberg) festzustellen (Karte „2.1.3.2 Die Steiermark in der mittleren und späten Kupferzeit“). Funde von Gusslöffeln, -tiegeln, -formen, -resten und Buntmetallschlacke belegen die Herstellung von diversen Kupfergegenständen. Davor, in den neolithischen und frühkupferzeitlichen Stufen (Lengyel und Lasinja) waren jedoch auch hier bereits Geräte aus Kupfer in Verwendung, die aus dem Gebiet des heutigen Ungarn, dem Karpatenbecken oder dem westlichen Balkan importiert worden sind. Aus dem Gebiet der heutigen Steiermark liegt beispielsweise aus Weitendorf bei Wildon eine Kupferaxt des Typs Pločnik vor, die einem neolithischen, vorkupferzeitlichen Befund der Lengyel-Kultur zugeordnet werden kann. Die metallurgisch analysierten Kupferrückstände und Artefakte belegen Importe von Rohstoffen aus den Fahlerzlagerstätten Südosteuropas. Kupfererzbergbau ist für das Gebiet der heutigen Steiermark für diesen Zeitraum nicht nachzuweisen. 

Der erste nachweisbare Kupfererzbergbau Mitteleuropas wurde für die Mondseekultur (3 770 – 3 200 v. Chr.) anhand von Kupfergegenständen nachgewiesen, die teilweise aus den Kupferkiesvorkommen am Mitterberg bei Mühlbach am Hochkönig (Österreich) erzeugt wurden.

Erklärung

2.1.3.1 Die Steiermark in der frühen Kupferzeit – 4 300 bis 3 500 v. Chr.

Der Kenntnisstand zur Früh-, Mittel- und Spätkupferzeit präsentiert sich bereits allein aufgrund der Fundstellenverteilung in den einzelnen Zeitabschnitten sehr unterschiedlich. Die kupferzeitlichen Kulturerscheinungen des Südostalpenraumes sind den neolithischen Traditionen und Lebensweisen noch sehr verhaftet. Hand in Hand mit der Kupfermetallurgie und den dadurch entstehenden spezialisierten „Berufsgruppen“ setzt eine Veränderung der Sozialstrukturen ein. Die aufgrund dieses Wissens und Könnens entstandenen sozialen Differenzierungen, sind jedoch wegen des Fehlens von Beigaben führenden Gräbern bislang nicht ablesbar. Das heutige Kärnten, die Steiermark und das südliche Burgenland gehören einer epi-lengyelzeitlichen Kulturgruppe an, die nach dem Fundort Lasinja an der Kupa bei Karlovac in Kroatien benannt wurde (Lasinja-Kultur 4 300 – 3 900 v. Chr.). Diese hat sich aus der neolithischen Lengyel-Kultur (4 600 – 4 300 v. Chr.) vor allem durch Einflüsse aus dem Südosten entwickelt. Die relativ große Zahl an archäologisch nachweisbaren Siedlungen der frühen Kupferzeit zeigt vor allem für die südlichen und östlichen Landesteile der Steiermark ein relativ dicht bewohntes Gebiet. In der Mehrzahl sind dies kleine Höhensiedlungen. Flachland- oder Talrandsiedlungen sind in weitaus geringerem Ausmaß bekannt, doch letzteres muss nicht den tatsächlichen Gegebenheiten entsprechen, sondern beruht vermutlich auf dem derzeitigen Stand der Forschung.  Die Masse der Fundstellen konzentriert sich in der mittleren Steiermark, hingegen sind aus der Obersteiermark nur wenige bekannt. Sie vermögen jedoch zu belegen, dass zumindest die inneralpinen Teile der Steiermark ebenfalls besiedelt waren, eine Ausnahme bilden hochalpine Bereiche. Möglicherweise ist die Aufschließung des inneralpinen Raumes mit der fortschreitenden Prospektion von Kupfererzlagerstätten in Verbindung zu bringen. Durch die heutige Steiermark verliefen wichtige Handelswege zwischen Südosteuropa und dem Voralpengebiet, die bereits in der frühen Kupferzeit zur Verbreitung von Kupfererzen und Kupferartefakten beitrugen.


Abbildung 1: Kupferflachbeil aus der Umgebung von Hartberg, UMJ, ARCH Inv. 14915, Foto: UMJ/N. Lackner


Abbildung 2: Kupferne Schaftlochaxt aus Graz, UMJ, ARCH Inv. 23946 a, Foto: UMJ/N. Lackner

Die überwiegende Anzahl der in der Steiermark gefundenen Kupferflachbeile, wie etwa das Kupferflachbeil aus der Umgebung von Hartberg (Abbildung 1), oder die massive kupferne Schaftlochaxt aus Graz (Abbildung 2) dürfte in die frühe Kupferzeit zu datieren sein. Dies trifft auch auf die Funde zu, die aus einem oder mehreren zerstörten Gräbern oder einem Depot stammen, das 1903 oder 1904 in Lödersdorf bei Feldbach ausgegraben wurde. (Abbildungen 3 bis 5). Im Zuge von Metallanalysen konnte festgestellt werden, dass diese Kupferartefakte aus Arsenkupfer gefertigt worden sind.


Abbildung 3: Kupferperlen aus Lödersdorf, UMJ, ARCH Inv. 10558, Foto: UMJ/N. Lackner


Abbildung 4: Beinperlen aus Lödersdorf, UMJ, ARCH Inv. 10557, Foto: UMJ/N. Lackner


Abbildung 5: Kupferner Spiralreif aus Lödersdorf, UMJ, ARCH Inv. 10553, Foto: UMJ/N. Lackner

Die auf die Lasinja-Kultur folgende Retz-Gajary-Kultur (3 900 – 3 500 v. Chr.) wird durch die sogenannte Furchenstichkeramik charakterisiert. Diese ist nach der charakteristischen Verzierungsart der Keramik benannt. In den noch weichen Ton des Gefäßkörpers wurden mithilfe eines Stäbchens Vertiefungen in Form von Linien und geometrischen Ornamenten eingestochen, die mit einer weißen Farbpaste (Inkrustierung) ausgefüllt wurden. 


Abbildung 6: Furchenstichverzierte Keramikschale aus der Waltrahöhle bei Jamm, UMJ, ARCH Inv. 14333, Foto: UMJ/N. Lackner

Die bislang bekannten steirischen Fundstellen des „Horizontes der Furchenstichkeramik“ konzentrieren sich hauptsächlich auf die das Grazer und Leibnitzer Feld umgebenden Hügelzüge. Einzelne Fundorte sind in der Oststeiermark belegt (Waltrahöhle bei Jamm, Saazkogel bei Paldau, Lödersdorf bei Feldbach). Aus der inneralpinen Obersteiermark liegen bis auf einzelne Belege rund um das Aichfeld (z. B.: Burgberg von Eppenstein) oder Kaiserköpperl bei Bärndorf/Rottenmann bisher keine Daten vor. Weiters wurde in einigen Höhlen bei Peggau und Semriach ebenfalls furchenstichverzierte Keramik (vor allem Tassen) gefunden, was eventuell darauf hindeutet, dass sie als spezielle Orte zur Ausübung kultischer Handlungen aufgesucht wurden.

Auch während dieser Zeit siedelt man bevorzugt auf exponierten, aber geschützten Kuppen und Hügeln. In der Regel lassen sich Siedlungen der Lasinja- und der Retz-Gajary-Kultur an denselben Stellen nachweisen. Doch es wurden sicher auch Siedlungen in Tal(rand)lage angelegt, wie Funde vom Fuß des Grazer Schlossberges (Pfauengarten) und aus Kalsdorf (aus dem Bereich der römerzeitlichen Siedlung) zeigen, nur sind diese ungleich schwieriger zu belegen. Forschungen im benachbarten slowenischen Prekmurjegebiet konnten zeigen, dass im Flachland angelegte Siedlungen und Gräberfelder zahlenmäßig sogar dominieren. Somit können für die in der Steiermark angrenzenden Gebiete mit ähnlichen topographischen und klimatischen Bedingungen vergleichbare Siedlungsmuster angenommen werden.

Kult – Idole – Amulette

Aus der Steiermark liegen bislang drei aus Ton gefertigte sogenannte Idole vor, meist sehr flache, stark stilisierte anthropomorphe (menschengestaltige) Figürchen, die mit Furchenstichverzierung versehen sind. Diesen wird, ohne dass man Näheres dazu angeben kann, eine kultische Funktion zugeschrieben. Eine dieser Figuren, „Graziella“ genannt (Abbildung 7), wurde bei Ausgrabungen im Jahr 2003 am Karmeliterplatz/Pfauengarten in Graz entdeckt. Die fragmentiert erhaltene, schematisch ausgebildete weibliche Gestalt aus Ton datiert in das 4. Jahrtausend v. Chr. Sie ist im Bereich des Bauches und der Beine mit einem Furchenstichmuster verziert, in dem sich zum Teil noch weiße Farbreste (Inkrustierung) erhalten haben.


Abbildung 7: Graziella, Tonidol, Vorder- und Rückseite UMJ, ARCH Inv. 25217, Foto: UMJ/N. Lackner

Weitere Bruchstücke von derartigen mit Furchenstich verzierten Idolen wurden auf dem Raababerg bei Graz gefunden. Eine Interpretation dieser Figuren ist vor allem aufgrund von fehlenden Fundkontexten schwierig. Die Idole werden meist mit rituellen kultischen Handlungen in Zusammenhang gebracht.

Eine besondere Stellung kommt in diesem Zusammenhang auch dem Fund von steinernen Pfeilspitzen auf der Passhöhe des Sölkpasses zu. Diese offensichtlich bewusst deponierten Gegenstände wurden vermutlich im Rahmen einer Kulthandlung in dieser exponierten Lage niedergelegt und bieten einen Beleg für die Begehung dieses hochalpinen Passes, der das Ennstal mit dem Murtal verbindet, bereits in der Kupferzeit. 

Möglicherweise sind auch die, Anfang des 20. Jahrhunderts in Lödersdorf bei Feldbach (Abbildungen 3 bis 5) entdeckten Kupferartefakte als intentionelles Depot zu interpretieren. Aufgrund der unklaren Befundlage ist die Art dieser Fundstelle jedoch nicht mit Sicherheit beurteilbar. 

Auch über die einstige die Funktion der sogenannten Rollstempel (Pintadera) kann nur mehr spekuliert werden.  Sie wurden meist aus Ton gefertigt und konnten unterschiedlich ausgeformt sein. Die aus der Steiermark (Dietenberg, Lethkogel bei Stainz, Frauenberg bei Leibnitz, Glaserkogel bei Wetzelsdorf) vorliegenden Stücke sind meist zylindrisch bzw. haben eine zigarrenartige Form.  Derartige unterschiedlich geformte Stempel sind seit dem Neolithikum nachweisbar und dienten wahrscheinlich zur Verzierung von Kleidungsstücken, Keramik, Broten oder der Haut. Für eine sichere Interpretation fehlen jedoch die Nachweise. Möglicherweise erfüllten die Tonstempel auch die Funktion eines Amulettes oder man konnte damit seine Besitztümer kennzeichnen.

Erklärung

2.1.3.2 die Steiermark in der mittleren und späten Kupferzeit – 3 500 bis 2 500 v. Chr.

Im Gegensatz zur frühen Kupferzeit, aus der im Gebiet der heutigen Steiermark eine große Anzahl an Fundstellen bekannt ist, können der mittleren Kupferzeit (Badener Kultur und Chamer Kultur, 3 500 – 3 000 v. Chr.) bislang nur wenige Fundorte in der Steiermark zugewiesen werden: Wildoner Schlossberg, Wartenstein bei Ligist, Kaiserköpperl bei Bärndorf/Rottenmann, Burgberg von Eppenstein und Sprinzelhofer oberhalb des Stübinggrabens. Bei allen genannten handelt es sich um kleine, jedoch markante Höhensiedlungen in geschützter Lage. 

Die späte Kupferzeit (3 000 – 2 300 v. Chr.) wird im Gebiet der heutigen Steiermark von zwei aufeinander folgenden Kulturerscheinungen bestimmt: der Vučedol- (2 900 – 2 500 v. Chr.) und der, den Übergang zur Frühbronzezeit markierenden Somogyvár-Vinkovci-Kultur (2 500 – 2 300 v. Chr.). Neben zahlreichen Artefakten, die Hinweise auf eine entwickelte Kupfermetallurgie bieten, sind vor allem die keramischen Erzeugnisse der Vučedol-Kultur beachtenswert, die durch einen besonderen Formen- und Verzierungsreichtum hervorstechen.

Die namengebende Fundstelle der Vučedol-Kultur liegt im Osten Kroatiens in der Nähe der Stadt Vukovar an der Donau. Die Verbreitung dieser Kulturerscheinung reicht von Bosnien, Kroatien, Slowenien über Westserbien, Westungarn bis in die Südslowakei und erstreckt sich auch auf die östlichen Teile Österreichs (Burgenland, Steiermark, Kärnten, Niederösterreich). Die feintonige Keramik weist ein reiches Formenrepertoire auf. Typisch sind Krüge und Schalen mit abgesetztem Hals und Fußschalen und Amphoren mit rundem Boden. Die in die Gefäßoberfläche eingeschnittenen geometrischen Verzierungen, deren Vertiefungen mit einer weißen Paste ausgefüllt wurden, stellen ein charakteristisches Merkmal dar. Die Muster heben sich auf diese Weise deutlich vom schwarzen, polierten Gefäßkörper ab. Zum Teil wurden auch die Innenseiten von Schalen verziert.


Abbildung 8: Innenverzierte Tasse der Vučedol-Kultur vom Wildoner Schlossberg, Foto: UMJ/E. Ederer.


Abbildung 9: Innenverzierte Tasse der Vučedol-Kultur vom Wildoner Schlossberg, Foto: UMJ/E. Ederer.

Die Vučedol-Kultur ist vor allem auch durch die Erzeugung von Arsenbronzeobjekten bedeutend. Eines der bekanntesten Artefakte der Vučedol-Kultur ist die Nachbildung einer Taube oder eines Perlhuhnes aus Keramik. Dieser Vogel hatte möglicherweise eine wichtige Funktion im Verlauf des pyrometallurgischen Prozesses. Durch das Schmelzen und Gießen des arsenhaltigen Kupfers bestand die Gefahr einer Arsenvergiftung. Da die Vögel schneller auf das Gift ansprachen als Menschen, dienten sie eventuell als Indikator für die Höhe des Arsengehaltes in der Luft und waren daher ein Warnsignal, um die Arbeitsstätte rechtzeitig verlassen zu können. 

Aus diesem Zeitabschnitt sind bislang nur fünf Siedlungsstellen bekannt: der Kanzelkogel bei Graz, der Wildoner Schlossberg, der Oberburgstall bei Flamberg, der Betenmacherkogel bei Voitsberg und der Burgberg von Eppenstein. Bei allen handelt es sich um mehrphasige, geschützte Höhensiedlungen. Bis auf den Wildoner Schlossberg bricht die kupferzeitliche Besiedlung an allen genannten Orten mit Ende der Vučedol-Kultur ab. Derzeit sind weder Grabfunde aus dieser Zeitstufe bekannt, noch liegen Funde aus der Ost- und der Obersteiermark vor, was wiederum dem Forschungsstand und nicht den tatsächlichen Gegebenheiten zuzuschreiben ist.

Funde der in Ungarn, Slowenien und Kroatien bereits als frühbronzezeitlich eingestuften Somogyvár-Vinkovci-Kultur liegen in der heutigen Steiermark nur von drei Siedlungsstellen vor: vom Noiberg bei St. Magdalena am Lemberg, vom Fuchskogel bei Fladnitz im Raabtal und vom Wildoner Schlossberg. Es bleibt festzuhalten, dass sich diese ebenfalls in der mittleren Steiermark befinden und in einigermaßen geschützter Höhenlage errichtet wurden. 


Abbildung 10: Knochenknebel aus dem Schneiderloch bei Gratwein, UMJ, ARCH Inv. 12025, Foto: UMJ/N. Lackner


Abbildung 11: Knochenknebel aus dem Schneiderloch bei Gratwein, UMJ, ARCH Inv. 12026, Foto: UMJ/N. Lackner

Die sogenannte Glockenbecherkultur (2 600 – 2 300 v. Chr.) am Übergang von der späten Kupferzeit in die frühe Bronzezeit, ist bisher nur mit einer einzigen Fundstelle in der Steiermark belegt. Aus dem Schneiderloch bei Gratwein stammen mit Ritzlinien verzierte „Knochenknebel“ (Abbildungen 9 bis 10), deren Funktion bis dato noch nicht abschließend zu interpretieren ist. Sie wurden zusammen mit einem kupfernen Griffplattendolch gefunden und dürften als Beigaben einer Bestattung zu beurteilen sein. Ähnliche Artefakte wurden oftmals als Bestandteile von Männerbestattungen angetroffen. Offenbar spiegeln diese wenigen Fundstellen einen Bevölkerungs- und Siedlungsrückgang. Die Gründe hierfür können nur vermutet werden: möglicherweise wurde er durch die extensive Nutzung des Waldbestandes im Nahbereich der Siedlungen befördert, obwohl sich dies aus den Pollenprofilen nicht erschließen lässt.

Erklärung

2.1.3.3 Steingeräte und Beile in der Kupferzeit

Neben der Keramik stellen Steingeräte die zweitgrößte Fundgruppe der Kupferzeit dar. Allerdings ist gerade diese Fundgruppe feinchronologisch äußerst schwer zu beurteilen, zumal die meisten dieser Artefakte aus keinem gesicherten Fundzusammenhang oder aus mehrphasigen Fundstellen stammen. Im Gegensatz zu den spitznackigen Beilen der Lengyel-Kultur dominieren bei den geschliffenen Steingeräten der Lasinja-Kultur rundnackige Äxte und einfache trapezförmige Beile. Vor allem die zahlreichen aus Serpentin oder Serpentinit gefertigten Stücke sind zeitlich nicht eindeutig zuzuordnen.

Aus diesem Grund wurden alle bekannten Beilfunde sowohl in der Karte „Frühe Kupferzeit“ als auch in der Karte „Mittlere und Späte Kupferzeit“ als Einzelfunde kartiert. Da über sogenannte „Altfunde“ oftmals nur ungenaue Informationen vorliegen oder deren Verbleib nicht mehr bekannt ist, wurde für deren Kartierung der gemeinsame Überbegriff „Steingeräte“ und dasselbe Symbol gewählt. Einzig die bekannten Fundstellen der Geräte aus Reiner Plattenhornstein wurden mit einem unterschiedlichen Symbol dargestellt.

Auf dieselben Schwierigkeiten stößt man bei der Beurteilung der Abschlaggeräte. In der Lasinja-Kultur dürfte der größte Teil der Abschlaggeräte aus dem in der Umgebung von Rein bei Graz abgebauten Hornstein bzw. Silex gefertigt worden sein. Der im Reiner Becken vorkommende Plattenhornstein wurde seit dem Neolithikum in tiefen Schächten abgebaut. Aufgrund von Handelsverbindungen gelangte er als Rohprodukt in Siedlungen, wo er zu Waffen und Werkzeugen weiterverarbeitet wurde. Aus den in Siedlungen der Lasinja-Zeit vorliegenden Stücken wird der Verbreitungsradius des Reiner Plattenhornsteins von etwa 55 km vom Fundort sichtbar. Funde im Gebiet des heutigen Kärnten legen jedoch eine wesentlich weitere Distribution nahe.


Abbildung 12: Rein, Abbaugrube des Plattenhornsteins nach der Ausgrabung 2016, Foto: UMJ, D. Modl

Betrachtet man den Verteilungsraum der Steinbeile und Steingeräte, so wird deutlich, dass sich dieser im Bereich der mittleren Steiermark in etwa mit den bekannten Siedlungsstellen deckt, dass er sich jedoch entlang der Flusstäler nach Norden und Westen auch in inneralpine Bereiche ausdehnt. Somit werden auch Wegverbindungen über gebirgige Passagen belegbar, so die Fundstellen der Steinbeile nicht durch Almwirtschaft genutzte Bereiche anzeigen. Dennoch widerspiegelt diese feinchronologisch größtenteils nicht zuordenbare Fundgruppe eine allgemeine Tendenz der Nutzungs- und Besiedlungsstruktur und vermittelt zudem ein Bild der frühen Verkehrsverbindungen, die bereits weite Teile der heutigen Steiermark erschlossen.

Umweltrelevanz

Das Gebiet der heutigen Steiermark war insbesondere in der frühen Kupferzeit relativ dicht besiedelt. Die Auswahl der angebauten Pflanzen und der Nutztierarten wurde durch Selektion und Züchtung immer besser an die speziellen Bedingungen der jeweiligen Umgebung angepasst. Die meisten Siedlungsstellen konzentrieren sich in der mittleren Steiermark, wogegen in den inneralpinen Teilen der Obersteiermark nur wenige bekannt sind. Gemeinsam mit den Einzelfunden belegen sie jedoch eine allmähliche Aufschließung neuer Siedlungsräume. Dieses Phänomen ist einerseits möglicherweise mit der Prospektion von Kupfererzlagerstätten in Verbindung zu bringen, obwohl bislang keine Hinweise auf den Abbau von einheimischem Kupfer in der frühen Kupferzeit vorliegen. Andererseits steht es vermutlich auch mit den stetig an Bedeutung zunehmenden Handelswegen, etwa den Salztransporten aus Hallstatt, der Distribution von Hornstein aus dem Reiner Becken oder dem Import von Kupfer in Zusammenhang.

Die jungneolithischen/kupferzeitlichen „Pfahlbaukulturen“ gehören zu den UNESCO-Welterbestätten in Österreich (siehe: Schulatlas Kapitel 5.6.1 UNESCO-Welterbestätten).

Die Fundstellen im Mondsee, Attersee, Keutschacher See, Bodensee und verschiedenen Schweizer Alpenseen sind Relikte von Ufersiedlungen.  Aufgrund eines Anstieges des Wasserspiegels wurden die Siedlungen aufgegeben. Unter Wasser, im feuchten und sauerstoffabschließenden Milieu des Bodenschlickes, haben sich neben Keramik- und Metallartefakten auch zahlreiche Gegenstände aus organischen Materialien (Holz, Textilien, Speisereste etc.) erhalten. Die Bewohner der Pfahlbausiedlungen lebten hauptsächlich von Landwirtschaft, Viehzucht und Fischfang, vermutlich betrieben sie auch die Prospektion und Erschließung von Kupfererzlagerstätten. Eine metallurgische Untersuchung der Flachbeile der sogenannten Mondseekultur weist aufgrund des Arsengehaltes auf eine Herkunft des Erzes vom Kupferrevier des Mitterberges (Salzburg) hin.


Quelle und Bearbeiter

Quellenverzeichnis

Literatur:

Diether Kramer, Frühe Bauernkulturen in der Steiermark, in: Frühe Bauernkulturen – Kulturdenkmäler der Südoststeiermark (= Feldbacher Beiträge zur Heimatkunde der Südoststeiermark 2/3, 1987/88), Feldbach 1988, 7 – 70.

Walter Leitner, Michael Brandl, Thomas Bachnetzer, Die Ostalpen als Abbaugebiet und Versorgungsregion für Silex und Bergkristall in der Prähistorie, in: Thomas Stöllner, Klaus Oeggel (Hrsg.), Bergauf Bergab, 10.000 Jahre Bergbau in den Ostalpen, Bochum 2015, 59 – 69.

Daniel Modl, Michael Brandl, Der Jungsteinzeitliche und kupferzeitliche Hornsteinbergbau in Rein, in: Bernhard Hebert (Hrsg.) Geschichte der Steiermark Bd. 1, Urgeschichte und Römerzeit in der Steiermark, Wie, Köln, Weimar 2018², 222-227.

Jörg Obereder, Der Wildoner Schlossberg in der frühen Kupferzeit, in: Othmar Pickl (Hrsg.), Robert F. Hausmann (Red.), Mitteilungsblatt der Korrespondenten der historischen Landeskommission für Steiermark 2, Graz 1989, 7 – 9.

Georg Tiefengraber, Spät- und Endneolithikum bzw. Chalkolithikum (= Jungsteinzeit/Kupferzeit; 4.300 – 2.500/2.300 v. Chr.), in: Bernhard Hebert (Hrsg.) Geschichte der Steiermark Bd. 1, Urgeschichte und Römerzeit in der Steiermark, Wien, Köln, Weimar 2018², 228-280.

Julia Wilding, Kupferzeitliche Siedlungen im Laßnitztal, Weststeiermark, Spiegelkogel und Freidorf an der Laßnitz (=Forschungen zur geschichtlichen Landeskunde der Steiermark, Bd. 73), in: ARGIS Archäologie Service GmbH, Historische Landeskommission für Steiermark (Hrsg.), Laaken – Graz 2015.

Kartengrundlage:
Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Fachbereich GIS

Lehrplan Volksschule,
Sachunterricht:
https://bildung.bmbwf.gv.at/schulen/unterricht/lp/lp_vs_7_su_14051.pdf?61ec03

Lehrplan Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung, AHS Unterstufe/NMS:
https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblAuth/BGBLA_2016_II_113/BGBLA_2016_II_113.html

Lehrpläne BHS (HLW
und Tourismusschulen, HAK, HTL, BAfEP):

https://www.abc.berufsbildendeschulen.at/downloads/?kategorie=24

Autorinnen und Autoren

Text:
Mag.a Susanne Tiefengraber (2020) 

Kartengestaltung:
Mag.a Susanne Tiefengraber (2020)

Lehrplanbezüge:
Mag. Michael Lieb (2020)

Mögliche Lernziele:
Mag. Michael Lieb (2020)

Web-Bearbeitung:
Mag.a Bernadette Kreuzer (2020)


Didaktik

Diese Thematik wird allem voran im Lehrplan des
Unterrichtsfaches Geschichte und Sozialkunde, in der 6. Klasse,
behandelt. In ausgewählter Form kann das Thema Kupferzeit/Spätneolithikum in der
Steiermark durchaus bereits im Sachkundeunterricht in der Volksschule erarbeitet
werden.
Des Weiteren eignet sich dieses Thema besonders gut zur
Gestaltung von projektbezogenem Unterricht in Form von einer Exkursion
bzw. eines Museumsbesuches in der gesamten Unterstufe (auch
fächerübergreifend mit Geographie- und Wirtschaftskunde).

Die formulierten Lehrplanbezüge versuchen das jeweilige
Thema mit verschiedenen Lehrplaninhalten bzw. Lehrplanforderungen zu
verknüpfen. Die möglichen Lernziele, welche mittels des Themas des Schulatlas erreicht
werden sollen bzw. können, orientieren sich an den, in den Lehrplänen
enthaltenen, Lerninhalten bzw. -zielen.  Wichtig zu beachten ist dabei, dass die
alleinige Bearbeitung der Themen und Arbeitsmaterialen des Schulatlas
Steiermark, die Erreichung der Lernziele nicht garantieren kann. Eine
Einbettung dieser in eine umfassendere, sinnvolle sowie zielorientierte Unterrichtsvorbereitung
ist dafür notwendig.

Lehrplanbezüge und Lernziele für die „Grundstufe“ sind immer
auf den Sachunterricht ausgelegt. Jene der „Sekundarstufe I“ beziehen sich auf
AHS bzw. NMS – Lehrpläne. „Sekundarstufe II“ ist nur auf AHS bezogen. Bei
Lehrplanbezügen der BHS-Schulformen, sofern nichts in Klammer zusätzlich angemerkt
ist, sind folgende Fächer gemeint: HLW und Tourismusschulen = Globalwirtschaft,
Wirtschaftsgeografie und Volkswirtschaft; HAK = Geografie
(Wirtschaftsgeografie); HTL= Geografie, Geschichte und Politische Bildung;
BAfEP = Geografie und Wirtschaftskunde.

Lehrplanforderungen Grundstufe II

Erfahrungs- und Lernbereich Zeit

Erste Einsichten für Veränderungen durch fachspezifische Arbeitstechniken gewinnen

  • Beobachten und Erkunden
  • Sammeln und Vergleichen von Bildern und Quellen (zB Chroniken, Erzählungen, Sagen und Bilddokumente)
  • Museumsbesuche, Lehrausgänge (zB historische Stätten) – Befragungen (zB Fachleute, Zeitzeuginnen, Zeitzeugen)

Die
Vergangenheit des Wohnortes an einigen anschaulichen Beispielen
erschließen, erste Kenntnisse aus der frühen lokalen und regionalen
Geschichte gewinnen
Durch ausgewählte Bilder und andere Quellen aus
der Geschichte und Kultur der Heimat einen ersten historischen Überblick
gewinnen

  • Vergangenes (zB im Bundesland, in Österreich, in
    Europa) an einfachen Beispielen historischer Zeitbilder kennen lernen,
    einige zeitlich einordnen (zB Anlegen eines Zeitstreifens) und
    gegebenenfalls eine Beziehung zur Gegenwart herstellen
  • Beispiele aus dem Kulturschaffen des Landes kennen lernen
     

Lehrplanforderungen Sekundarstufe I – Geschichte und Sozialkunde

2. Klasse
Modul 1 (Historische Bildung): Historische Quellen und Darstellungen der Vergangenheit
Kompetenzkonkretisierung:

  • Besondere Merkmale von Darstellungen herausarbeiten und mit anderen Darstellungen vergleichen;
  • Quellen und Darstellungen hinsichtlich ihrer Charakteristika unterscheiden;
  • Merkmale von Quellen und Darstellungen erkennen

Thematische Konkretisierung:

  • Anhand von Beispielen von der Urgeschichte bis zur Gegenwart den Unterschied von Geschichte und Vergangenheit herausarbeiten;
  • Verschiedene
    Quellentypen und Darstellungsformen anhand von konkreten Beispielen
    hinsichtlich ihrer Charakteristika unterscheiden.

Modul 2 (Historische Bildung): Alte Kulturen
Kompetenzkonkretisierung:

  • Darstellungen der Vergangenheit (Rekonstruktionszeichnung) systematisch hinterfragen;
  • Vergleichen von Darstellungen;

Thematische Konkretisierung:

  • Entstehung und Merkmale von alten Kulturen anhand mindestens zweier Beispiele ermitteln;
  • Gesellschaftsstruktur und Alltagsleben in alten Kulturen analysieren;

Lehrplanforderungen BHS

HLW und Tourismusschulen (Geschichte und Politische Bildung):
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Aufgaben und Grundlagen der Geschichtswissenschaft:

  • Quellen und Methoden.

Orientierung in der Zeit:

  • Historische Kulturräume, Epochen und andere Möglichkeiten der Gliederung.

HTL (Kompetenzbereich Geschichte und Politische Bildung):
II. Jahrgang:
Ziele
der Beschäftigung mit Geschichte; Arbeit mit historischen Quellen;
Periodisierungskonzepte; Analyse von Geschichtsdarstellungen.
Epochen und Umbrüche:

Neolithische Revolution, Zeitenwende Antike – Mittelalter – Neuzeit.

Die Schülerinnen und Schüler können…

  • Beispiele aus der kulturellen Vergangenheit der Steiermark nennen. (Grundstufe II)
  • Quellen und Darstellungen, exemplarisch mittels Karten und Texte über die Steiermark in der Kupferzeit, charakterisieren. (Sekundarstufe I – Geschichte und Sozialkunde)
  • Merkmale von alten Kulturen exemplarisch anhand der steirischen Kupferzeit
    ermitteln. (Sekundarstufe I – Geschichte und Sozialkunde)
  • ausgewählte
    kulturelle und künstlerische Produkte der behandelten Epochen und
    Kulturen, exemplarisch jene der Kupferzeit in der Steiermark, im Kontext der jeweiligen Zeit beschreiben. (HLW und Tourismusschulen)
  • die Kupferzeit und ihre Merkmale als historische Epochen darlegen. (HTL)