5.6 Gebietsschutz

5.6 Gebietsschutz

Einleitung

Karten

Arbeitsmaterialien

Didaktik



Quelle und Bearbeiter

Quellenverzeichnis

Lehrplan Volksschule,
Sachunterricht:
https://bildung.bmbwf.gv.at/schulen/unterricht/lp/lp_vs_7_su_14051.pdf?61ec03

Lehrplan Geographie und Wirtschaftskunde, AHS Unterstufe/NMS:
https://bildung.bmbwf.gv.at/schulen/unterricht/lp/ahs9_784.pdf?61ebyf

Lehrplan Geographie
und Wirtschaftskunde, AHS Oberstufe:
https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10008568

Lehrpläne BHS (HLW
und Tourismusschulen, HAK, HTL, BAfEP):

https://www.abc.berufsbildendeschulen.at/downloads/?kategorie=24

Lehrplan Biologie und
Umweltkunde, AHS Unterstufe/NMS:
https://bildung.bmbwf.gv.at/schulen/unterricht/lp/ahs5_779.pdf?61ebyf

Lehrplan Biologie und
Umweltkunde, AHS Oberstufe:
https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10008568

Autorinnen und Autoren

Lehrplanbezüge:
Mag. Michael Lieb

Mögliche Lernziele:
Mag. Michael Lieb


Didaktik

Die Bedeutung der Wahrnehmung und Bewertung von Umwelt und die
Kenntnisse der Schwierigkeit des Umwelt- und Gebietsschutzes aus
betriebs- und volkswirtschaftlicher Sicht sind allgemeine Bildungs- und
Lehraufgaben des GW– Unterrichts und in allen Schulstufen zu
berücksichtigen. 
Diese Thematik wird auch schwerpunktmäßig im
Unterrichtsfach Biologie und Umweltkunde behandelt. Daher bieten sich
diese Materialien besonders für den fächerübergreifenden bzw.
fächerverbindenden Unterricht und Projekte an. 

Die formulierten Lehrplanbezüge versuchen das jeweilige
Thema mit verschiedenen Lehrplaninhalten bzw. Lehrplanforderungen zu
verknüpfen. Die möglichen Lernziele, welche mittels des Themas des Schulatlas erreicht
werden sollen bzw. können, orientieren sich an den, in den Lehrplänen
enthaltenen, Lerninhalten bzw. -zielen.  Wichtig zu beachten ist dabei, dass die
alleinige Bearbeitung der Themen und Arbeitsmaterialen des Schulatlas
Steiermark, die Erreichung der Lernziele nicht garantieren kann. Eine
Einbettung dieser in eine umfassendere, sinnvolle sowie zielorientierte Unterrichtsvorbereitung
ist dafür notwendig.

Lehrplanbezüge und Lernziele für die „Grundstufe“ sind immer
auf den Sachunterricht ausgelegt. Jene der „Sekundarstufe I“ beziehen sich auf
AHS bzw. NMS – Lehrpläne. „Sekundarstufe II“ ist nur auf AHS bezogen. Bei
Lehrplanbezügen der BHS-Schulformen, sofern nichts in Klammer zusätzlich angemerkt
ist, sind folgende Fächer gemeint: HLW und Tourismusschulen = Globalwirtschaft,
Wirtschaftsgeografie und Volkswirtschaft; HAK = Geografie
(Wirtschaftsgeografie); HTL= Geografie, Geschichte und Politische Bildung;
BAfEP = Geografie und Wirtschaftskunde.

Lehrplanforderungen Grundstufe II

Erfahrungs- und Lernbereich Natur
Verantwortungsbewusstes Verhalten gegenüber der Natur
Aus
der Einsicht in biologische Zusammenhänge die Nutzung der Natur und
deren Auswirkungen erkennen und bewerten lernen, möglichst an einfachen
Beispielen der unmittelbaren Umgebung der Schülerinnen und Schüler

  • Verständnis über die ökologischen Auswirkungen menschlichen Handelns gewinnen
  • die Notwendigkeit von Gesetzen und Maßnahmen zur Erhaltung der Natur verstehen (zB Pflanzen- und Tierschutz, Schutzgebiete).

Erfahrungs- und Lernbereich Raum
Räume erschließen, dabei grundlegende geographische Einsichten und Informationen gewinnen
Kenntnisse über wichtige Bauwerke, Sehenswürdigkeiten, regionalen Besonderheiten etc. des Wohnortes/des Wohnbezirkes erwerben

  • Übersichten
    über die Lage einzelner Landschaften erarbeiten (Orte, Flüsse, Gebirge,
    Verkehrswege) und dabei Verständnis für Zusammenhänge anbahnen (zB
    Landschaft, Siedlung, Wirtschaft)
  • Das Beziehungs- und
    Wirkungsgefüge von Mensch und Landschaft an einem Beispiel (zentrale
    Lage – Verkehrsknoten – Industrie, schöne Landschaft –
    Fremdenverkehrszentrum) verstehen lernen
  • Einen ersten Überblick über Österreich gewinnen

Lehrplanforderungen Sekundarstufe I – Geographie und Wirtschaftskunde

2. Klasse
Der Dienstleistungsbereich:

  • Erfassen der wirtschaftlichen Bedeutung von Freizeit und Tourismus.

4. Klasse
Gemeinsames Europa – vielfältiges Europa:

  • Die Vielfalt Europas – Landschaft, Kultur, Bevölkerung und Wirtschaft– erfassen.
  • Informationen über ausgewählte Regionen und Staaten gezielt sammeln und strukturiert auswerten.

Lehrplanforderungen Sekundarstufe I – Biologie und Umweltkunde

1. Klasse
Ökologie und Umwelt:

  • Positive wie negative Folgen menschlichen Wirkens sollen thematisiert und hinterfragt werden. Umweltprobleme, deren Ursachen und Lösungsvorschläge sind zu bearbeiten. Umwelt-, Natur- und Biotopschutz sollen an konkreten Beispielen demonstriert werden.

2. Klasse
Ökologie und Umwelt:

  • Positive
    wie negative Folgen menschlichen Wirkens sind hinsichtlich ihrer
    Auswirkungen auf die Ökosysteme Wald und heimisches Gewässer zu
    analysieren und zu hinterfragen. Umweltprobleme, deren Ursache und
    Lösungsvorschläge sind zu erarbeiten. Umwelt-, Natur- und Biotopschutz
    sollen an konkreten Beispielen demonstriert werden.

3. Klasse
Ökologie und Umwelt:

  • Positive
    wie negative Folgen menschlichen Wirkens sind hinsichtlich ihrer
    Auswirkungen auf das Ökosystem Boden zu analysieren und zu hinterfragen.
    Umweltprobleme, deren Ursachen und Lösungsvorschläge sind zu
    erarbeiten. Umwelt-, Natur- und Biotopschutz sollen an konkreten
    Beispielen demonstriert werden.

4. Klasse
Ökologie und Umwelt:

  • Positive
    wie negative Folgen menschlichen Wirkens sind hinsichtlich ihrer
    Auswirkungen zu analysieren und zu hinterfragen.
    Umweltprobleme, deren Ursachen und Lösungsvorschläge sind zu
    erarbeiten. Umwelt-, Natur- und Biotopschutz sollen an konkreten
    Beispielen demonstriert werden.

Lehrplanforderungen Sekundarstufe II – Geographie und Wirtschaftskunde

6. Klasse
3. Semester – Kompetenzmodul 3
Vielfalt und Einheit – Das neue Europa
Außerwert-und Inwertsetzung von Produktionsgebieten beurteilen 

  • Eignung von Räumen für die Tourismusentwicklung sowie Folgen der Erschließung beurteilen

7. Klasse
6. Semester – Kompetenzmodul 6
Naturräumliche Chancen und Risiken erörtern

  • Naturräumliche Gegebenheiten als Chance der Regionalentwicklung erkennen

Lehrplanforderungen Sekundarstufe II – Biologie und Umweltkunde

6. Klasse
3. Semester – Kompetenzmodul 3

  • Vernetzte Systeme: Ökologie, Ökonomie und Nachhaltigkeit

4. Semester – Kompetenzmodul 4 

  • Ökosysteme (Stoff- und Energiekreisläufe, Umweltfaktoren, Sukzession, Konvergenzerscheinungen) 
  • Umweltprobleme (zB Klimawandel) und Lösungsmöglichkeiten im Rahmen nachhaltiger Entwicklung

7. Klasse
6. Semester – Kompetenzmodul 6

  • Charakteristika nachhaltiger Entwicklung (an Hand eines ausgewählten regionalen und/oder globalen Beispiels)

Lehrplanforderungen BHS  

HAK:
II. Jahrgang
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Wirtschafts- und Lebensraum Österreich:

  • Naturräumliche Nutzungspotenziale, Wirtschaftsstandort, Infrastruktur und Raumplanung, Tourismus

HLW und Tourismusschulen:
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:

  • Nutzung von Naturräumen

V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Österreich:

  • Naturräumliche Voraussetzungen und Nutzungen.
  • Wirtschaftsregionen und Wirtschaftssektoren (Landwirtschaft, Industrie, Dienstleistungen, Tourismus, Energie, Verkehr).

BAfEP:
I. Jahrgang:
1. und 2. Semester:
Bereich „Naturräume“:

Landschaftsökologische Zonen, wirtschaftliche Nutzung

Die Schülerinnen und Schüler können…

  • Gebietsschutz als Beispiel für Gesetze und Maßnahmen zur Erhaltung der Natur verstehen. (Grundstufe II)
  • Beziehungs- und
    Wirkungsgefüge von Mensch und Landschaft anhand des Beispiels Gebietsschutz wiedergeben. (Grundstufe II)
  • Gebietsschutz und deren wirtschaftliche Bedeutung in Österreich und Europa beschreiben. (Sekundarstufe I – Geographie und Wirtschaftskunde)
  • Umweltprobleme sowie deren Ursachen und
    Lösungsvorschläge in Zusammenhang mit Umwelt-, Natur- und Biotopschutz thematisieren. (Sekundarstufe I – Biologie und Umweltkunde)
  • Gebietsschutz als positive Folge menschlichen Wirkens und ihrer
    Auswirkungen analysieren. (Sekundarstufe I – Biologie und Umweltkunde)
  • Naturräumliche Gegebenheiten, die unter Gebietsschutz stehen, als Chance für Regionalentwicklung erörtern. (Sekundarstufe II – Geographie und Wirtschaftskunde)
  • Gebietsschutz als Lösungsmöglichkeit von Umweltproblemen im Rahmen nachhaltiger Entwicklung diskutieren. (Sekundarstufe II – Biologie und Umweltkunde)
  • Gebietsschutz als naturräumliches Nutzungspotenzial sowie Beispiele dafür beschreiben. (HAK)
  • Naturräumliche Voraussetzungen und Nutzungen in Verbindung mit Gebietsschutz thematisieren. (HLW und Tourismusschulen)
  • Teile landschaftsökologischer Zonen, welche unter Gebiettschutz stehen, exemplarisch nennen und Auswirkungen auf die Landschaft in diesem Gebiet beschreiben. (BAfEP)