GESELLSCHAFT, WIRTSCHAFT UND KULTUR
Strukturbild
Einleitung
Die Landesentwicklungsstrategie Steiermark 2030 beschreibt als politisches Leitbild die nachhaltige Zukunft des Landes. Das Strukturbild zeigt die Stärken der steirischen Zentren, Verkehrsachsen, Industrie und des Tourismus, diese können so gezielt weiterentwickelt werden.
Strukturbild

Rahmenstruktur und Zukunftsperspektiven
Im Jahr 2022 hat das Land Steiermark die „Landesentwicklungsstrategie Steiermark 2030“ beschlossen. Wie der Name verrät, handelt es
sich dabei um ein politisches Leitbild, das die Konturen einer wünschenswerten Entwicklung für die nähere Zukunft umreißt. Ausgehend von den aktuellen räumlichen Strukturen der Steiermark – die
der „Schulatlas Steiermark interdisziplinär“ kompakt, übersichtlich
und doch umfassend darstellt –, deren internationaler Einbettung
sowie den aktuellen (globalen) „Trends im Standortverhalten von Personen, Haushalten und Unternehmen“ wurden sieben „Leitthemen
für die Steiermark“ definiert: (1) Digitalisierung, (2) Wirtschafts- und
Arbeitsstandort, (3) Mobilität der Zukunft, (4) Siedlungsentwicklung,
(5) Ressourcenmanagement, (6) Wissen, Aus- und Weiterbildung so
wie (7) Regionalität und regionale Identität.
Um diese großen Herausforderungen auch in den einzelnen Teilgebieten gezielt in Maßnahmen umsetzen zu können, wurde auf der
Grundlage der (a) internationalen Verkehrslage und Erreichbarkeit, (b)
der Lage der Zentralräume und regionalen Zentren sowie (c) der regionalen Entwicklungsschwerpunkte (mit Fokus auf Industrie und Tourismus) das obenstehende Strukturbild entworfen. Dieses hebt die
bestehenden Verkehrsachsen, städtischen Regionen und „Schwerpunkträume“ in plakativer Weise hervor. Es steht für einen behutsamen Zukunftsweg, der die bestehenden regionalen Stärken nachhaltig weiterentwickeln möchte.
Quellenverzeichnis
Kartengrundlage:
Landesentwicklungsstrategie 2030 (bearbeitet)
Autorinnen und Autoren
Text:
Ao. Univ. Prof. Mag. Dr. Gerhard Karl Lieb (2024)
Kartengestaltung:
Mag.a Bernadette Ebner (2024)
Mag.a Edeltraud Pirker (2026)