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2.3.4.2 Die Europäische Währungsunion Drucken E-Mail

 

Die Europäische Währungsunion stellt den Zusammenschluss von EU-Mitgliedsstaaten auf dem Gebiet der Geld- und Währungspolitik dar. Die gemeinsame offizielle Währung ist der Euro. Er löste im Jahr 2002 in zwölf EU-Staaten (Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien und Griechenland) die jeweiligen nationalen Währungen als Zahlungsmittel ab.

Seitdem traten mit Slowenien (2007), Malta und Zypern (2008), der Slowakei (2009), Estland (2011), Lettland (2014) und Litauen (2015) sieben weitere Staaten der sogenannten Eurozone bei. Drei der „alten“ Mitgliedstaaten haben die gemeinsame Währung bislang nicht eingeführt: Für das Vereinigte Königreich und Dänemark gilt eine Ausnahmeregelung; in Schweden wurde 2003 per Volksabstimmung gegen den Beitritt zur Währungsunion gestimmt.