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3.8.1 Naturgefahren - Ein Überblick Drucken E-Mail
Ennshochwasser August 2002

Mure

Ergebnisse der Naturgefahren-Forschung haben in den letzten Jahrzehnten besondere öffentliche Aufmerksamkeit erregt. Dabei spielt auch die zunehmend globale Dimension der Ereignisse eine Rolle und wirft immer wieder die Frage auf, ob bzw. inwieweit auch menschliche Aktivitäten deren Häufigkeit und Ausmaß steigern, so etwa im Rahmen einer sich erwärmenden Atmosphäre.

Natürliche Prozesse werden als Naturgefahren wahrgenommen, wenn sie in der Lage sind, Menschen oder Objekten direkt oder indirekt zu schaden.
In den Naturgefahrenkarten werden Hochwasser, Erdbeben, Lawinen (eigenes Kapitel), Rutschungen und Muren dargestellt. In der gesamten Steiermark ist grundsätzlich mit zumindest einer der ausgewählten Naturgefahren zu rechnen, nur einige Abschnitte in den Becken, Tälern und Passlandschaften bleiben unberührt.