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3.2.2 Karst in der Steiermark Drucken E-Mail
Sonnschienalm vor Ebenstein (Hochschwab)

Lurgrotte

Rund 3600 km², das entspricht 22 % der Gesamtfläche der Steiermark bestehen aus Karbonatgesteinen (vor allem Kalken und Dolomiten), die der Lösungsverwitterung unterliegen. Der aus dieser Lösungsverwitterung resultierende geomorphologische Landschaftstyp, der Karst, weist eine charakteristische Formenbildung (zum Beispiel Höhlen, Dolinen, Karren, Poljen und Trockentäler) und Hydrographie (im Allgemeinen eine unterirdische Entwässerung) auf.

Diese Karsterscheinungen treten teils offen zu Tage (z.B. Totes Gebirge, Dachstein), teils sind sie aber erst auf den zweiten Blick aufzuspüren, da sie sich unter der Vegetationsdecke "verstecken" (z.B. Grazer Bergland). Die Karten sollen dabei helfen, die eigene Umgebung auf Karstvorkommen hin zu erkunden.